2 Triathlon Siege an einem Tag fr Dana Wagner!!

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Doppelsieg beim Harztriathlon
Sechs Tage nach meinem Landesmeistertitel über die Olympische Distanz konnte ich meiner Sammlung einen weiteren Titel hinzufügen. Aber das sollte erst der zweite Teil eines langen Wettkampftages für mich werden.
 
Um 6 Uhr morgens fuhr ich in Braunschweig los in Richtung Clausthal-Zellerfeld. Im Harz fand der bergigste Triathlon im Norden Deutschlands statt.
Um 9 Uhr fiel der Startschuss zum 1,5km langen Schwimmen im 21 Grad warmen See. Nach etwas über 23min entstieg ich als erste Frau dem Wasser und startete auf die 43km lange Radstrecke mit fast 800 Höhenmetern. Zunächst ging es bergab. Zudem blies der Wind kräftig von hinten und trotz meiner 53-11 Übersetzung hatte ich kaum noch Druck auf den Pedalen. Nach dem langen Bergabstück musste es aber natürlich auch wieder bergauf gehen. Der Wind von vorne erschwerte den Anstieg zusätzlich. Ich fand dennoch einen guten Rhythmus und hatte sehr viel Spaß. Nach der ersten Runde erspähte ich Matthias mit seiner Kamera, dem ich viele schöne Fotos vom Wettkampf zu verdanken habe. Voller Motivation ging es auf die zweite Runde, nun war es deutlich voller, da die Sprintdistanzler ebenfalls auf der Strecke waren und ich permanent überholen musste.
 Aber auch die zweite Runde verging wie im Fluge und ich wechselte auf die ebenfalls anspruchsvolle Laufstrecke mit Crosscharakter. 9 hügelige Kilometer lagen nun noch vor mir und nach 2:23 Stunden konnte ich zum ersten Mal an diesem Tag als Siegerin über die Ziellinie laufen.
 
Nun hatte ich etwas über anderthalb Stunden Zeit um mich für die Landesmeisterschaften im Xterra nachzumelden, mein Zeitfahrrad aus- und mein Mountainbike einzuchecken, mich kurz aus- und wieder einzulaufen, mich in meinen nassen Neo zu pellen und zwischendurch auf der Bühne noch ein kurzes Interview zu gehen.
 Um 13 Uhr erfolgte dann mein zweiter Start des Tages. Dieses Mal war die Schwimmstrecke nur 1km lang, aber erneut kam ich als Führende aus dem Wasser. Der Wechsel dauerte deutlich länger: Socken anziehen, Mountainbikeschuhe mit Ratsche anziehen und dann etwas ungelenk auf mein Bulls springen. Noch kurz vor dem Start hatte ich einen Teilnehmer gefunden, der mir die Schaltung einstellen konnte und die Kette geölt hatte, super, so sprang die Kette nicht mehr zwischen den Ritzeln hin und her!
Meine gänzliche Streckenunkenntnis führte zu einigen Verbremsern und Rutschern auf dem Schotter. Den ersten Singletrail, der immer steiler und steiniger bergab ging, nahm ich mutig in Angriff und ich war der Meinung trotz meiner MTB-Technik-Defizite die Strecke gut bewältigen zu können. Doch meine Sicherheit sollte wenig später weichen. Kurz vor einer 180 Grad Kurve vor einer Senke verbremste ich mich und schlug mit meiner rechten Seite auf dem Schotter auf. Außer einiger Abschürfungen und einem leicht verbogenen Schaltauge schien aber alles noch funktionstüchtig und nachdem ich durch die Senke geschoben hatte, sprang ich wieder auf mein Bike und fuhr den Wurzeltrail weiter. Wenig später wurde es dann richtig matschig. Die Ideallinie führte durch tiefe Pfützen, da die anderen Spuren dort durchführten fuhr ich einfach auch durch den Matsch. Schließlich wollte ich ja nicht mein Momentum verlieren ;)
Schließlich hatte ich die erste der drei 10,5km Runden bewältigt in einer scheinbaren Ewigkeit. Nun noch zwei dieser Runden. Allerdings war ich vorsichtiger geworden. Den ersten Singletrail nahm ich etwas langsamer in Angriff und an der Stelle, die mir zuvor zum Handicap geworden war, klickte ich rechtzeitig aus und schob gleich durch die Senke – lieber etwas Zeit so verlieren als noch mehr mit einem Sturz war nun mein Motto.
Als ich die drei Runden hinter mich gebracht hatte und noch immer in Führung lag, war ich froh, in meine Laufschuhe wechseln zu dürfen. Ich freute mich auf die schönen, abwechslungsreichen 9km. Leider waren meine Beine nach dem MTBen nicht ganz so frisch wie Stunden zuvor nach dem Rennrad-Part. Dennoch konnte ich einen ganz guten Rhythmus durchlaufen und auch meinen zweiten Sieg mit komfortablem Vorsprung ins Ziel bringen. Da der Xterra zudem Niedersächsische Landesmeisterschaften waren, kann ich nun auch diesen exotischen Titel meinem Lebenslauf hinzufügen :)
 
Danke erneut an meine Sponsoren. Insbesondere an Fahrrad Hahne für das leichte Bulls-Carbon-Mountainbike! Das Copperhead machte sich super auf den Trails! Aber auch mein Scrane mit den debello 50/50 bewies mal wieder seine Klettereigenschaften! Mein SLS3-Anzug ist nun leider – trotz Waschens – leicht fleckig und so werde ich den Rest der Saison noch ein schönes Andenken an meine erste Crosserfahrung haben ;)
 
Fotos: Matthias Krause